-Die Führungen für 2026 erscheinen hier in Kürze-

Öffentliche Schlossführungen von April bis Oktober

 - informieren Sie sich aktuell, ob die Führungen stattfinden -

Schlossführung:

400 Jahre Schlossleben

Unser Klassiker: Die öffentliche Schlossführung

3. April bis 31.Oktober sonn- und feiertags 15 Uhr
zusätzlich Juni bis September jeden ersten Samstag im Monat um 14 Uhr

sowie für Gruppen nach vorheriger Vereinbarung
Tel. (0 55 31) 70 71 40 oder -148 oder Email: kultur@landkreis–holzminden.de

Treffpunkt: Schlossinformation

 

 

Auf den Spuren von Paula Tobias - Landärztin, Deutsche und Jüdin

Eine Führung durch den Ort Bevern

Auf Paula Tobias‘ Spuren zum Garten durch Bevern

Kommentierter Ortsrundgang buchbar unter 05531 707 - 148 oder 140

Zwischen 1928 und 1935 lebte und praktizierte Dr. Paula Tobias (1886-1970) in Bevern. Die Gründerin der regionalen Mütterberatung erlebte hier den Beginn des Nationalsozialismus. Ihr Leben wird bei einem Rundgang durch den Ort vom Schloss zum Wohnhaus anschaulich. Hier pflegte sie mit aller Gartenleidenschaft ihren Garten und gab gern von ihren Pflanzen ab. Aus der vom Nationalsozialismus erzwungenen Emigration schrieb sie: „Die ganze Gegend blühte von meinen Pflanzen“.

 

 

zusätzliche buchbare THEMENFÜHRUNGEN:

Schloss Spezial – Bauhistorische Führungsreihe durch fast 400 Jahre Schlossgeschichte

Das zwischen 1603 bis 1612 errichtete Schloss Bevern gehört zu den bedeutendsten Renaissance-Bauwerken im Weserraum. Bauherr Statius von Münchhausen (1555-1633) beauftragte mit dem Bau den bedeutenden Hamelner Baumeister Johann Hundertossen. In der Renaissancearchitektur der Region sind stilistische Eigenheiten zu beobachten, die sich um 1600 zu einer unverwechselbaren Formensprache verdichten. Dazu gehören Gliederungen mit Gesimsen, Lisenen und Kerbschnittbossenquadern, reichgestaltete Giebelfronten, Zwerchhäuser und Beschlagwerkornamente. Die Baukörper werden vielfach mit Erkern, Utluchten und Wendelsteinen mit welschen Hauben belebt. Unsere SchlossführerInnen zeigen und erklären bei der Themenführungsreihe „Schloss Spezial“ auf ganz leicht verständliche Weise die Besonderheiten dieses einmaligen Baudenkmales, so dass sich dem Betrachter ein Blick auf bisher unbemerkte Details eröffnet. Voranmeldung notwendig (Tel.: 05531 707-140).

 

 

 

 

1. Perle der Weserrenaissance - Samstag, 25. April, 14 Uhr

In der Renaissancearchitektur der Region, genannt Weserrenaissance, sind stilistische Eigenheiten zu beobachten, die sich um 1600 zu einer unverwechselbaren Formensprache verdichten. Dazu gehören Gliederungen mit Gesimsen, Lisenen und Kerbschnittbossenquadern, reichgestaltete Giebelfronten, Zwerchhäuser und Beschlagwerkornamente. Die Baukörper werden vielfach mit Erkern, Utluchten und Wendelsteinen mit welschen Hauben belebt. Bei dieser ersten bauhistorischen Führung steht die Weserrenaissance am Beispiel von Schloss Bevern ganz im Mittelpunkt.

Voranmeldung notwendig (Tel.: 05531 707-140) oder kultur@landkreis-holzminden.de

 

2. Vagabunden, Trunkenbolde u. liederliches Frauenzimmer im Schloss - Samstag, 30. Mai, 14 Uhr

Anfang des 19. Jahrhunderts übernahm das Herzogtum Braunschweig die Schlossanlage und führte sie einer radikal anderen, ganz profanen Nutzung zu: Der ehemalige Adeslssitz wurde zu einer „Correctionsanstalt“ umgebaut und Prunksäle, jegliche Ausschmückung sowie das gesamte Mobiliar entfernt. Im Schloss blieb kaum ein Stein auf dem Anderen, das gesamte Gebäude wurde völlig umgebaut, sodass „Vagabunden, Trunkenbolde und liederliche Frauenzimmer“, so behauptet es die Literatur, im Schloss eher unfreiwillig einquartiert werden konnten. Diese großräumigen Umbaumaßnahmen, die mit Einrichtung der Anstalt verbunden waren, werden an verschieden Orten im Schloss gezeigt und erläutert.

Voranmeldung notwendig (Tel.: 05531 707-140) oder kultur@landkreis-holzminden.de

 

3. Vom Münchhausenbau zur Herzogresidenz - Samstag, 27. Juni, 14 Uhr

Etwa 20 Jahre nach Ableben des Schlosserbauers endete die Ära Münchhausen mit dem Auszug seiner Witwe Dorothea von Bothmer aus dem Schloss. Das gesamte Bevernsche Lehen fällt in Besitz des Herzogs August des Jüngeren von Braunschweig und Lüneburg. Er nutze es als Jagdschloss und Amtshaus. Nach seinem Tod geht das Schloss an den jüngsten Sohn, Ferdinand Albrecht I. von Braunschweig und Lüneburg. Er bezog das stattliche Anwesen ab 1667 für 20 Jahre. Mit der Übernahme als Residenz gründete er die herzogliche Nebenlinie Braunschweig-Bevern und verhalf Schloss Bevern zu einer zweiten Blütezeit. Die Räumlichkeiten wurden prunkvoll ausgestattet. Die herzogliche Residenz spiegelte die Interessen des Herzogs wider, der eine Kunstkammer und einen der ersten Theatersäle in Norddeutschland einrichtete. Viele weitere Um- und Neugestaltungen ließ er vornehmen. Schloss Bevern als Braunschweigisches Residenzschloss und auch was in der Zeit danach geschah, vermittelt diese Führung.

Voranmeldung notwendig (Tel.: 05531 707-140) oder kultur@landkreis-holzminden.de

 

 

Handicap – nicht für uns!

Führung für Gäste mit Handicap im Weserrneissance Schloss Bevern sind grundsätzlich möglich.

Für detaillierte Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Tel.: 05531 707140 oder - 109 oder E-mail: kultur@landkreis-holzminden.de.